Gemütliche Entenbraterei
12.12.09Test der Woche
So schmeckt der Weihnachtsmarkt
Ambiente:
Er ist zurück in der Altstadt. Lange Jahre führte Karl-Werner Möller die Fire-Bar in der Kochenhauerstrasse und war auf dem Weihnachtsmarkt stets mit der Entenbraterei vertreten. Dann gab er die Bar ab, bezog vergangenes Jahr Zwischenstation auf dem Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof und hat nun seine Entenbraterei vor dem Concorde-Hotel an der Marktkirche aufgebaut. Eine gute Wahl - zum einen steht man unter den Arkaden geschützt vor Wind und Regen, zum anderen genießt man den wunderbaren Blick auf das illuminierte Alte Rathaus und die Marktkirche. Gäste der Entenbraterei essen an Stehtischen oder an den Tischen vor dem Hotel, an Tannenbäumen hängen silberne Schleifen und rote Kugeln, von der Bühne weht das Lied " Let it Snow" herüber. So kommt man in Weihnachtsstimmung!
Essen und Trinken:
Wir wählen Möllers Klassiker - Entenkeule (6,80 Euro) und Entenbrust (6,90 Euro), mit Honig und Rosmarin überbacken, dazu gibt es Apfelrotkraut und Haselnuss-Spätzle. Die Brust wird vom Chef in Scheiben geschnitten, beide Portionen werden mit "ein bisschen Liebe" (einer Prise frischer Petersilie) verziert. Möller jongliert dabei geschickt mit den Deckeln der Wärmebecken - alle Zutaten sind schön heiß. Die Brust ist superzart, die Keule außen schön Kross, lässt sich aber nicht ganz einfach vom Knochen lösen. Die Spätzle haben eine sehr gute Konsistenz, die Soße schmeckt dezent nach Rosmarin, der Rotkohl ist schön fruchtig - hat nur eine Spur zu viel Nelken abbekommen. Ein guter Tip ist auch der aromatische Glühwein (Zweiter im NP-Glühweintest). jub
Ambiente *****
Essen & Trinken *****
DER KLASSIKER in Hannover: Werner Möller ist zum zehnten Mal mit seiner "Original Entenbraterei" auf dem Weihnachtsmarkt.